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publikation: 3. November 2018, Autoren Michael Kruscha, Dr. Sören Fischer, Dr.Marina Linares, Hrsg. Michael Kruscha, Kunstraum- Braugasse

848 - Kunstraum Braugasse

Rückblick auf bisher erfolgte zehn Ausstellungen, 04.09.16 - 31.12.18

848 - Kunstraum Braugasse,

Hrsg.: Michael Kruscha,

Kulturfabrik e.V.“ Kunstraum- Braugasse“ Hoyerswerda

Layout: Studio Lindhorst-Emme, Berlin

Format: 297x 210mm, Klebebindung

Umfang: 56 Seiten mit über 110 Abbildungen

Sprache: deutsch

ISBN: 978-3-00-060758-5

publikation: 4. September 2016, Kläber, Kruscha, Matschie, Schnögl, Katalog herausgegeben von Sören Fischer

Gebrochene Landschaften

Katalog zur Ausstellung von Thomas Kläber, Michael Kruscha, Jürgen Matschie und Andreas Schnögl

Hrsg. Dr.Sören Fischer

Kulturfabrik e.V. „Kunstraum“

Layout:

studio lindhorst-emme, Berlin

Format: 210x 210mm,

Klebebindung

Umfang: 46 Seiten,

mit über 30 Abbildungen

Sprache: deutsch

ISBN: 978-3-00-053986-2

Gebrochene Landschaften - Annäherung an den Tagebau

Kaum eine Landschaft polarisiert bis in die Gegenwart dermaßen stark wie die der Tagebaugebiete der Lausitz. Es ist eine Landschaft, in der die sozialen, politischen und ethischen Widersprüche und Herausforderungen der modernen Gesellschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts einem Brennglas gleich gebündelt werden: Energiebedarf, Arbeitsplätze, Naturschutz, Wettbewerbsfähigkeit, Klimaveränderung, demografischer Wandel. Tagebaue sind ambivalente Orte, an denen einfache Lösungen unmöglich scheinen. Die Prozesse der Kohlegewinnung, das Verschwinden von Heimat und Traditionen, manifestieren sich konfliktreich in Ideologien und Interessen, ökologischen Diskursen, Gefühlen der Hoffnung und des Verlustes. Zugleich aber sind Tagebaue auch Orte höchster schöpferischer Kraft. Dass der Zerstörung von Landschaft ein starkes bildgenerierendes Potential innewohnt, führt der vorliegende Katalog anhand der fotografischen wie malerischen Positionen von Jürgen Matschie (geb. 1953), Thomas Kläber (geb. 1955) und Michael Kruscha (geb. 1961) vor Augen. In ihren Arbeiten verdichten sich die Tristesse der Grubenkanten, die Faszination für den ephemeren Charakter von Landschaft, Oberfläche und Struktur mit der Industrieästhetik der Stahlarchitekturen. Ergänzt wird der Katalog durch die Position von Andreas Schnögl (geb. 1981), der sich filmdokumentarisch mit den Folgen des Tagebaus auseinandersetzt.

herausgegeben von Sören Fischer