die Foyer-Galerie der Kulturfabrik Hoyerswerda e.V.
laufende Ausstellung:
noch bis
Das zehnte Jahr des Kunstraums beginnt mit der Ausstellung „Gleich ist anders“ von Filip Zorzor. Seine Malerei wirkt wie ein Auffangbecken für alles Ankommende: urbane Eindrücke, Orte und Situationen verbinden sich zu eigenständigen Bildwelten. Zorzors Arbeiten beziehen sich auf städtische Phänomene und Strukturen. Sie erinnern an Landkarten oder großstädtische Grundrisse ohne Zentrum und Peripherie. In vielschichtigen malerischen Schichtungen treffen konstruktiv-urbane und amorph-natürliche Formen aufeinander und verdichten sich zu lebendigen, rhythmischen Kompositionen. So filtert Filip Zorzor das Besondere des Erlebten und übersetzt es in eine malerische Sprache, die Ironien und Absurditäten der realen Welt ebenso reflektiert wie deren innere Dynamik. Filip Zorzor wurde 1974 in Bukarest geboren, kam 1984 mit seiner Familie in die Bundesrepublik und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Er studierte Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und hatte verschiedene Lehraufträge. www.filipzorzor.com
kommende, parallele Ausstellungen:
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Wir sind umgeben von einer Welt aus Klängen und Geräuschen. Teils begegnen sie uns in Form von Musik als Wohlklang, teils empfinden wir sie als Störung wie das allgegenwärtige Alltagsrauschen. Harriet Groß nimmt in ihren oft dreidimensionalen Zeichnungen eine Übersetzung dieser Ereignissen in visuelle Partituren vor. Der Klang, der sich nicht an die euklidisch vorgegebenen Grenzen hält, wird zum Auslöser eines Transformationsprozesses. Es entstehen Raumkompositionen und Zeichnungen, die als Notationen ihrer Denk- und Wahrnehmungsprozesse gelesen werden können und immer wieder in gemeinsamen Experimenten mit Musikern zurück in die Welt der Musik übersetzt werden.
www.harrietgross.com
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Ten Years Before – Zwei Ebenen, ein Thema : Musik als visuelle und kollektive Komposition
Im zehnten Ausstellungsjahr lädt der Kunstraum Braugasse am 21. März zu einer Doppelausstellung ein die Musik als künstlerischen Resonanzraum erfahrbar macht. Ermöglicht durch das neu geschaffene Haus der Kulturfabrik führt diese Ausstellungs- Reihe den Künstler und Kurator zurück an seinen Geburtsort. Der Titel Ten Years Before trägt den Nachhall einer Jugend, begleitet von Ten Years After – I’m going home als Bewegung zwischen Aufbruch und Ankunft, zwischen Herkunft und Gegenwart. Im Basement bildet die Gruppenausstellung compositions die Basslinie : 80 Postkarten befreundeter Künstlerkolleg:innen, die auf vielfältige Weise auf Musik reagieren – als Stimmung, Idee und Lebensbegleiter. In der Ebene darüber entwickelt Harriet Groß als Kontrapunkt in Notationen eine visuelle Partitur aus Zeichnungen, Lentikulardrucken und Cutouts. Der Klang und das allgegenwärtigen Rauschen unserer Umgebung, das sich nicht an die euklidisch vorgegebenen Grenzen hält, wird bei ihr zum Auslöser eines Transformationsprozesses. Es entstehen Raumkompositionen und Zeichnungen, die als Notationen ihrer Denk- und Wahrnehmungsprozesse gelesen werden können. Die experimentelle Coda dieser Partitur bildet eine Klanglandschaft aus zugeschickten Sprach- und Soundnachrichten von befreundeten Künstler:innen zum Thema Musik. Der Kunstraum zeigt das Echo dieser Beiträge und macht Musik als kollektive Erfahrung hör- und sichtbar.
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oben links Alexandra Schlund, oben rechts Elgin Willigerodt, unten links Jean-Baptiste Monnin, unten rechts Anna-Maria Kursawe
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vlnr: Rosa II, 2013, Pappobjekt, T. Zimmermann, 16_Lon_002, 2016, Fotografie, H. Stark (Bildausschnitte)
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