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Ausstellung / 19. Mai bis 9. Juli 2017

Atem

Zeit, die mit den Wesen und den Dingen vergeht. Augenblicke, Fragmente, Erinnerungen - eine unerschöpfliche Quelle unserer Wahrnehmung.

Bei einer guten Fotografie muss man wie ein Dichter denken.
Die Liebe, der Schmerz, die Leichtigkeit des Alltäglichen sind unausweichliche Bestandteile unseres Lebens. Und das was wir lieben, müssen wir fest an uns drücken, mit der Gewissheit loslassen zu müssen, wenn die Zeit kommt. Die Darstellung der Stille als Zeitform sind prägnant für Kerstin Koletzkis fotografische Arbeiten. Schatten, Blumen und Früchte, als Symbole der Vergänglichkeit, die Reinheit der Jugend, flüchtiges Hinschauen, Vergängliche Momente. Sie tragen das Kommende in sich, bewahren das Gewesene auf. Alles ist in der Schwebe, scheinbar schwerelos, im Wandel.

www.kerstinkoletzki.de

Ausstellung / 24. März bis 6. Mai 2017

Kein Ort, nur Ego!

Der Titel symbolisiert eine Einladung zu einer verschlungenen Reise in die Welt der Selbstwahrnehmung des Betrachtenden.

autour de la lune, 2012, 30x40cm

Udo Klenner’s Bildkompositionen sind geprägt von Rhythmus, Struktur, Fläche und Raum. Chiffren, Strukturen und Vernetzungen ermöglichen ihm, vielfältige Aneinanderreihungen und Überlagerungen nach einem scheinbar seriellen Prinzip. Konkretes meidend, kontrastieren diese, vielschichtige Reihungen und mehrdeutige Variationen. Dazu verwendet er Buchstaben, Zahlen und erfundene Formen. Informationen bleiben in ihrer Deutung, sensible Empfindung und zeigen seine Sicht auf die Welt.

www.klennerart.de

Ausstellung / 4. September bis 30. November 2016

Gebrochene Landschaften—
Annäherungen an den Tagebau

Im Fluss der Veränderung - Die Tagebaufolgelandschaften der Lausitz und ihre Darstellung in Fotografie, Malerei und Videokunst. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Gebrochene Landschaften

Kaum eine Landschaft polarisiert bis in die Gegenwart dermaßen stark wie die der Tagebaugebiete der Lausitz. Es ist eine Landschaft, in der die sozialen, politischen und ethischen Widersprüche und Herausforderungen der modernen Gesellschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts einem Brennglas gleich gebündelt werden: Energiebedarf, Arbeitsplätze, Naturschutz, Wettbewerbsfähigkeit, Klimaveränderung, demografischer Wandel. Tagebaue sind ambivalente Orte, an denen einfache Lösungen unmöglich scheinen. Die Prozesse der Kohlegewinnung, das Verschwinden von Heimat und Traditionen, manifestieren sich konfliktreich in Ideologien und Interessen, ökologischen Diskursen, Gefühlen der Hoffnung und des Verlustes. Zugleich aber sind Tagebaue auch Orte höchster schöpferischer Kraft. Dass der Zerstörung von Landschaft ein starkes bildgenerierendes Potential innewohnt, führt der vorliegende Katalog anhand der fotografischen wie malerischen Positionen von Jürgen Matschie (geb. 1953), Thomas Kläber (geb. 1955) und Michael Kruscha (geb. 1961) vor Augen. In ihren Arbeiten verdichten sich die Tristesse der Grubenkanten, die Faszination für den ephemeren Charakter von Landschaft, Oberfläche und Struktur mit der Industrieästhetik der Stahlarchitekturen. Ergänzt wird der Katalog durch die Position von Andreas Schnögl (geb. 1981), der sich filmdokumentarisch mit den Folgen des Tagebaus auseinandersetzt.

herausgegeben von Sören Fischer

www.juergen-matschie.de / www.thomas-klaeber.de / www.michaelkruscha.de

kunst am bau / 20. März 2016

Entfaltung

Entfaltung, 2016

Die Metall-Plastik „Entfaltung“ wurde am 20. März 2016 feierlich der Stadt und dem Neuen Haus übergeben. Mit Hilfe gewonnener Sponsoren konnte das Projekt des Hoyerswerdaer Bildhauers Helge Niegel realisiert werden, das sich nun einreiht in den erfreulichen Bestand von öffentlichen Kunstwerken der Stadt, die auch Teil des traditionell zweijährig stattfindenden Bildhauersymposiums sind.

Ausstellung / 4. September bis 5. September 2015

Illumination—
Licht-Installation

Zum Eröffnungswochende bespielte die Dresdener Künstlerin Claudia Reh das gesamte Gebäude mit einer Lichtinstallation.

www.echtzeitlicht.eu

kunst am bau / 6. September 2015

Kunst am Bau—
Wandgestaltung Café

Zur Eröffnung des Neuen Hauses gestaltete der Berliner Künstler Michael Kruscha das Café mit einem Wandbild, in Anlehnung an das Hoyerswerdaer Tanzprojekt Eine Stadt tanzt.

www.michaelkruscha.de