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ausstellung: vom 15. September bis 31. Oktober 2018, ganztägig

Flügge

duckface, 2018, Öl auf LW

Die Dresdner Malerin Wiebke Herrmann, bereits 2015 mit dem sächsischen ART Preis für junge Kunst und von Spiegel Online zur besten Nachwuchsmalerin deutscher Kunsthochschulen ausgezeichnet, wird ihre Arbeiten in der neunten Ausstellung des Kunstraumes Braugasse zeigen.

Mit dem Ausstellungstitel Flügge weist sie symbolhaft auf verschiedene Spektren ihres Schaffens hin.

Während ihrer bisherigen Zeit als Meisterschülerin hat Wiebke Herrmann vor allem das serielle Arbeiten für sich entdeckt. So entstanden Serien, wie Wildfang, welche sich mit Besitzansprüchen beschäftigt oder The Sporting Life, die klassische Porträts von Freunden und Kollegen zeigt, die in ihrer Freizeit einen Sport ausüben.

Die aktuelle Serie Schwarm, kleinformatige Bildnisse einer Schopfwachtel aus unterschiedlichen Perspektiven, ist genau wie die anderen Bildergruppen jederzeit erweiterbar.

In ihrer künstlerischen Arbeit bevorzugt sie die Ölmalerei auf Leinwand. Das traditionelle Medium ist für sie in ihrer realistischen, figürlichen Arbeitsweise ideal um sich auszudrücken. Ausgangspunkt ihrer Themen, ist die Auseinandersetzung mit aktuellen Gesellschaftszuständen, menschlichen Instinkten und den oftmals daraus resultierenden Schwächen. Hintersinn und Humor darf dabei nicht fehlen.

In ihren Arbeiten suggeriert die Malerin nie eine direkte Aussage, eröffnet lieber mehrere Deutungsebenen, um den Bildern den Reiz der Eigenständigkeit und sich selbst die Motivation zum malen zu lassen.

www.wiebkeherrmann.de

ausstellung: vom 10. Mai bis 2. Juli 2018, ganztägig

Sanddorn

Malerei/ Collage

Die Senftenberger Maler Bernd Winkler und Bernd Gork verbindet eine langjährige Künstlerfreundschaft. Ihre Ateliernachbarschaft und Zusammenarbeit mündet seit Jahren in gemeinschaftliche Ausstellungen und Projekte.

Der Ausstellungstitel Sanddorn trägt neben seinem poesievollen Klang verschiedene ambivalente Assoziationsmöglichkeiten in sich, die symbolhaft auf die Arbeit der Künstler verweisen können.

Die feste Verwurzelung dieser Pflanze und auch ihre Verletzlichkeit zeigen dabei Gorks Bergbaufolgelandschaften und Winklers Stillleben.

In der künstlerischen Arbeit von Bernd Gork spielt die Collage eine wesentliche Rolle. Sein besonderes bildnerisches Interesse gilt dabei der Landschaft als Stimmungsraum, ihrer vielfältigen Erscheinungsform in verschiedenen Jahreszeiten sowie urbanen menschenleeren Räumen.

In der expressiven kräftigen Ölmalerei von Bernd Winkler stehen mehr Stillleben und Interieur im Mittelpunkt, aber auch seine Sonnenblumen und Landschaften versinnlichen dabei den Prozess des Vergehens und somit den Kreislauf des Lebens.

Beide Maler verbinden im weitesten Sinne realistische Ausdrucksweisen, deren individuellen Ausprägungen ein vielgestaltiges Ausstellungsbild ergeben.

m-g-winkler.de

ausstellung: vom 10. März bis 6. Mai 2018, ganztägig

Architektur in Begegnung

Zwei Fotokünstler begegnen sich – zwei Serien entstehen zwischen Architekturdokumentation und Kunstkonzept.

J. Molitor, Guatemala, 2017
M. Kruscha, Oman, 2003

„Jean Molitor ist fasziniert von Gebäuden der Klassischen Moderne und verfolgt diesen Stil über alle Kontinente. Wie ein Historiker recherchiert er Orte, Kontexte sowie Architekt/innen und Funktionen, versucht internationale Einflüsse aufzudecken – eine sich entwickelnde Sammlung von Fakten und Bauten vergangener Zeit, die pionierhaft in die Gegenwart fortwirken. Auch die Bildästhetik wirkt historisch: schwarz-weiß, an der Neuen Sachlichkeit orientiert, auf das Objekt fokussiert. […]

Michael Kruscha findet seine Motive unterwegs auf Reisen, auf der Fahrt, am Wegrand, die Straße entlang, die irgendwohin führt, ins Irgendwo, Nirgendwo, Nichts: Bus Stops sind überall auf der Welt zu finden, sind uns vertraut – und doch fremd, wie sie in fernsten Gegenden vorkommen; oft unerwartet, unscheinbar oder imposant, sonderbar. Hier gibt es keinen einheitlichen Stil – ganz im Gegenteil: Die Gestaltungen der Bushäuschen weltweit sind abwechslungsreich […].“

( Auszüge aus dem Text: Marina Linares: Begegnungen: Architektur weltweit als Zeichen ihrer Zeit. Fotografie von Jean Molitor und Michael Kruscha )

www.jeanmolitor.de
www.bau1haus.de
www.michaelkruscha.de
www.seltmannundsoehne.de/buecher/ansehen/221

ausstellung: vom 20. Januar bis 1. März 2018, ganztägig

Unendlich flüchtig

Neben Malerei zeigt Kerstin Borchardt Arbeiten auf unterschiedlichsten Papierqualitäten, die ihren experimentellen Umgang im Medium Collage präsentieren.

Märzgarten, 2010, 53 x 42cm, Mischtechnik auf Papier

Im Spannungsfeld vielfältiger künstlerischer Techniken, im Nebeneinander von gebrochenen und reinen Farben, sanften Übergängen und starken Kontrasten, geht es Kerstin Borchardt dabei um die Verführung des Betrachters. Sie hält dem flüchtigen Sehen in einem längeren Spiel ihre changierenden Wahrnehmungen und imaginären Gedankenwelten entgegen. Was dabei auf den ersten Blick informell erscheint, entschlüsselt sich als bizarre Landschaft und Figuration. Es offenbaren sich Mauern, Zäune, Tore und Fenster. Diese vielschichtigen Vexierbilder entstehen nicht selten auch auf den Seiten verschiedener Tageszeitungen. Deren scheinbar sichere Informationen sind nur noch teilweise lesbar, werden in Frage gestellt und sind mehrdeutig. Nichts ist sicher zu wissen. Wir ahnen unendlich viele Parallelitäten und erkennen doch nur flüchtige Zwischenzeichen.

www.kerstin-borchardt.de

ausstellung: vom 26. Oktober bis 15. Dezember 2017, ganztägig

Ostkreuzschule—
Absolventen 2017

Drei Absolventen des Jahrgangs 2017 aus der Klasse Ludwig Rauch präsentieren ihre Abschlussarbeiten.

Wie kann eine Liebebeziehung alle Sinne beherrschen, das jeder Baum anders aussieht, sich jeder Windzug anders anfühlt? Eine Beobachtung der Liebe von innen und außen in Leonie Hugendubels Abschlussarbeit Liebe, Liebe um zu bleiben.

Heiko Huber mit even when i sleep. Von träumerischen Ansichten zur Realität des Schlafes und zurück. Über die unbewußten Träume und den Schlaf, gezeigt als wieder bewusst gemachte Verdichtung von Zeit.

Tabita Hub untersucht die schöne dunkle Seite in KRÂWA – Die Narbe. Die Wunde. Haut und Knochen festgezurrt mit Garn. Vielmehr als dass Geheimnisse sich enthüllen entschwinden sie in die dunkle Weite.

www.tabita-hub.de / www.leonie-hugendubel.de / www.heikohuber.com

ausstellung: vom 24. August bis 15. Oktober 2017, ganztägig

Zeichen

Matthias Körner: Rückblick auf 25 Jahre Malerei, 1992 - 2017

Interieur, 2008, 105 x 135cm

Gezacktes, immer wieder, durchdringt sich, Verzahntes. Fahnen, nun auch Wimpel. Ein Hund trägt sie am Hals, an einer Stange hoch hinauf in die Luft. Giebel von Betten wie Leitern mit Sprossen. Spitziges, eine Krone auf dem Schemel. Das Bild heißt „o.T.“, also nicht wie das von den Booten, die, wieder woanders, halb auf dem Trockenen schon, aber auseinander drängend und voran wie in wilder Bewegung, wo Schiffe eigentlich schon nicht mehr verkehren – in Uganda, Marokko, anderswo.

www.m-koerner.de